August 2009
Auch im August herrschte noch Ruhe auf dem Bauplatz. Im Hintergrund wurde jedoch fieberhaft gearbeitet.
Zum einen ist die geeignete Materialmischung aus Erde, Kalk und Zement für den Bau des fast drei Meter hohen Erdwalls nun endlich gefunden und abschließend getestet. Zum anderen wurde die verkehrstechnische Erschließung der Kastellanlage nochmals überdacht.
Dieser Prozess führte zu einer verbesserten Lösung, die allerdings Umplanungen nach sich zog. Die Zufahrt wird jetzt nicht mehr über einen Kreisel von der B260 aus erfolgen, sondern über die Kirchstraße und einen Parkplatz im rückwärtigen Teil des Limesparkes. Dies ermöglicht nun einen von Fahrzeugen und Parkflächen unbeinträchtigten Blick auf die Kastellanlage und ermöglicht eine großzügigere Umfeldgestaltung direkt vor dem Portal.
Der Kreisel bleibt im Bebauungsplan enthalten, um eventuell später die Erweiterungsflächen nordwestlich des Kastells nutzen zu können. Mit der Konzeption und Kostenplanung der Umfeldgestaltung wurde die Projektentwicklungsgesellschaft Rheinland-Pfalz (PER) beauftragt.
Der neue Lageplan des Kastells. Das Umfeld der Anlage, der »Limespark« wird gerade im Detail entworfen.
